JE HÖHER MAN STEIGT, UMSO ENGER WIRD DIE BRUST
Der Mensch braucht Sauerstoff um leben zu können.
Die Atmung ist nur dann möglich, wenn der Sauerstoff in der
Luft unsere Lungenbläschen erreicht. In je größerer Höhe man
sich aufhält, umso niedriger werden der atmosphärische Druck
und folglich die Sauerstoffmenge im Blutkreislauf, da die Erdatmosphäre
dünner wird. Deswegen ist es in großen Höhen schwieriger, zu
atmen.
Wenn der Sauerstoff im Blut zu gering wird, bekommt
man Gesundheitsprobleme. Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen,
Schwindelgefühl, Brechreiz und gestörtes Urteilsvermögen werden
beobachtet. Wenn eine bestimmte Höhe überschritten wird, wird
es für Menschen unmöglich, zu atmen. Aus diesem Grund benötigen
wir eine spezielle Sauerstoffversorgung und spezielle Kleidung,
damit wir in solcher Höhe leben können.
Jemand,
der sich 5.000-7.000 m über dem Meeresspiegel befindet, kann
wegen der Atmungsschwierigkeiten ohnmächtig werden und ins Koma
fallen. Aus diesem Grund sind in Flugzeugen Sauerstoffgeräte
vorhanden. Wenn Flugzeuge 9.000-10.000 m über dem Meeresspiegel
fliegen, gibt es spezielle Systeme in der Kabine, die den Luftdruck
regulieren.
Eine als "Anoxie" bekannte Krankheit ergibt sich
aus Sauerstoffmangel im Gewebe. Dieser Sauerstoffmangel beginnt
bereits in einer Höhe von nur 3.000-4.500 Metern. Manche Menschen
können in einer solchen Höhe schon ihr Bewusstsein verlieren,
aber ihr Leben kann gerettet werden, wenn sie sofort mit Sauerstoff
versorgt werden.
Mit dem Vergleich, der im untenstehenden Vers angestellt
wird, wird auf diese physikalischen Zusammenhänge folgendermaßen
hingewiesen: