DIE ENTWICKLUNGSREIHE DER MENSCHLICHEN ORGANE
Die Informationen über die Entstehung
der Organe des Babys im Mutterleib, die vor kurzem bekannt
wurden, befinden sich in vollkommener Übereinstimmung mit
den Informationen, die in den Quranversen mitgeteilt werden. |
Und Er ist es, Der euch Gehör, Augenlicht und
Verstand und Gemüt gab. Aber nur wenige wissen Dank! (Sure 23:78
- al-Mu'minun)
Und Allah hat euch aus den Leibern
euerer Mütter als ganz und gar Unwissende hervorgebracht. Doch
Er gab euch Gehör und Gesicht, Verstand und Gemüt, damit ihr dankbar
wäret. (Sure 16:78 - an-Nahl)
Sprich: "Was glaubt ihr? Nähme euch Allah euer Gehör und Augenlicht
und versiegelte euere Herzen: Welche Gottheit außer Allah könnte
sie euch wiedergeben?" ... (Sure 6:46 - al-An'am)
Siehe, Wir erschufen den Menschen fürwahr aus einem Tropfen Samen,
der sich (mit der Eizelle) vermischt, um ihn zu prüfen. Und Wir
gaben ihm Gehör und Augen. (Sure 76:2 - al-Insan)
In den obenerwähnten Versen werden zwei Sinne der
Wahrnehmung erwähnt, die Allah den Menschen gegeben hat. Allah
erwähnt diese Sinne im Quran in einer bestimmten Reihenfolge:
Hören, sehen, fühlen und verstehen.
Der Embryologe Dr. Keith Moore beschreibt in einem
Artikel, im Journal of Islamic Medical Association, dass während
der Entwicklungsstadien des Embryos das Auge erst dann entsteht,
nachdem die ersten Stadien des Innenohres sich entwickelt haben.
Er sagt, dass das Gehirn sich als Gefühls- und Verstandeszentrum
nach der Entstehung des Ohres und Auges zu entwickeln beginnt.61
Wenn das Baby im Mutterleib zum Fötus wird, entwickeln
sich am 22. Tag der Schwangerschaft die Ohren und im vierten Monat
der Schwangerschaft wird das Ohr vervollständigt. Der Fötus kann
von jetzt an die Töne im Mutterleib hören. Folglich entsteht für
ein neu geborenes Baby der Gehörsinn vor allen anderen lebenswichtigen
Funktionen. Die Reihenfolge in den Quranversen ist aus diesem
Grund sehr bemerkenswert.

61) Dr. Mazhar U.
Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent Publishing
House, New York, USA, 1998, S. 78-79.