DIE
WUNDER DER WISSENSCHAFT IM QURAN
DIE FINSTERNIS IN DEN MEEREN UND INTERNE WELLEN
Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer:
eine Woge überdeckt die andere, und darüber befinden sich Wolken -
Finsternisse, die einen über den anderen. Wenn einer seine Hand ausstreckt,
sieht er sie kaum. Und wem Allah kein Licht gibt, der hat kein Licht!
(Sure 24:40 - an-Nur) Das allgemeine Klima
in den tiefen Meeren wird im Buch Oceans wie folgt beschrieben:
Heute wissen wir, dass die Finsternis in den Ozeanen
in einer Tiefe von 200 Metern beginnt. Ab dieser Tiefe gibt es fast
kein Licht mehr. Unterhalb einer Tiefe von 1000 Metern ist es völlig
dunkel. 44
Heute ist es möglich, die geographische Struktur eines
Meeres, die Eigenschaften der lebenden Existenzen im Meer, seine
Salzhaltigkeit, die Menge des Wassers, seine Fläche und Tiefe zu
bestimmen.
| |
Nach den Messungen, die mit
Hilfe der heutigen Technologie durchgeführt wurden, wissen
wir, dass 3 % bis 30 % des Sonnenlichts an der Oberfläche
des Meeres reflektiert werden. Vom verbleibenden Lichtanteil
werden - außer dem blauen Licht - alle Farben des Spektrums
nacheinander in den ersten 200 Metern, absorbiert (Abbildung
links). Unterhalb einer Tiefe von 1.000 Metern gibt es keinerlei
Licht mehr (Abbildung oben). Diese wissenschaftliche Tatsache
wurde vor 1400 Jahren im 40. Vers der Sure an-Nur beschrieben. |
Ohne spezielle Ausrüstung können Menschen nicht tiefer
als 70 Meter tauchen. Menschen können auch in den tiefen, dunklen
Teilen der Ozeane nicht überleben. Aus diesen Gründen haben Wissenschaftler
es erst vor kurzem geschafft, ausführliche Informationen über die
Meere zu entdecken. Jedoch wurde die Beschreibung über die "Finsternis
in tiefen Meeren" in der Sure an-Nur vor 1400 Jahren aufgezeigt.
Es ist zweifelsohne eines der Wunder des Quran, dass solche Informationen
gegeben wurden, als man keine Ausrüstung, hatte tief zu tauchen.
Zusätzlich lenkt die Beschreibung im 40. Vers der Sure
an-Nur: "...wie Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge überdeckt
die andere, und darüber befinden sich Wolken..." unsere Aufmerksamkeit
auf ein anderes Wunder des Quran.
Dieses wissenschaftliche Wunder wird in dem Buch Oceanography,
a View of Earth so erklärt:
Die Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass
es zwischen unterschiedlichen Schichten interne Wellen gibt. Diese
internen Wellen bedecken das tiefe Wasser von Meeren und Ozeanen,
weil tiefes Wasser eine höhere Dichte als das Wasser über ihm hat.
Interne Wellen fungieren wie Oberflächenwellen. Sie können, gerade
wie Oberflächenwellen brechen. Interne Wellen können nicht durch
das menschliche Auge gesehen werden, aber sie können ermittelt werden,
indem ihre Temperatur- oder Salzhaltigkeitsänderungen in einer bestimmten
Region genau untersucht werden. 45
Die Beschreibungen im Quran sind absolut konform mit
der oben genannten Erklärung. Ohne Forschung kann man nur die Wellen
auf der Oberfläche des Meeres sehen. Es ist unmöglich, die internen
Wellen im dem Meer zu erkennen. Jedoch in der 24. Sure an-Nur lenkt
Allah unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Art Welle, die in den
Tiefen der Ozeane auftritt. Zweifellos zeigt diese Tatsache, die
die Wissenschaftler erst neulich entdeckt haben, dass der Quran
Allahs Wort ist.
| |
Nebenstehende Abbildung stellt interne Wellen
an der Oberfläche, zwischen zwei Wasserschichten mit unterschiedlicher
Dichte dar. Die obere Schicht ist dichter als die untere Schicht.
Diese Tatsache, die im 40. Vers der Sure an-Nur vor 14 Jahrhunderten
erklärt wurde, ist von heutigen Wissenschaftlern erst vor
kurzem entdeckt worden. |

44) Danny Elder, John Pernetta, Oceans, Mitchell
Beazley Publishers, London, 1991, S. 27
45) M. Grant Gross, Oceanography, A View of Earth, 6. Auflage, Englewood
Cliffs, Prentice-Hall Inc., 1993, S. 205
|