INFORMATIONEN ÜBER VERGANGENE
ZEITEN IM QURAN
DAS UNGLÜCK, DAS PHARAO UND SEINEN ENGEREN KREIS
TRIFFT
Pharao und sein engerer Kreis waren von ihren polytheistischen
Systemen, ihrem heidnischen Glauben so abhängig, dass sogar die
Wunder des Propheten Moses sie von diesen Aberglauben nicht abbringen
konnten.
Und sie sprachen: "Was auch immer an Wunderzeichen
du uns bringen magst, um uns zu bezaubern, wir glauben dir doch
nicht!" (Sure 7:132 - al-A'raf)
Als Antwort auf dieses Verhalten hat Allah ihnen Unglück
geschickt, die mit dem Ausdruck des Verses "lauter
deutliche Zeichen" (Sure 7:133 - al-A'raf) waren, um sie
streng zu bestrafen. Das erste Unglück ist die Dürre mit den folgenden
Missernten. Der Quranvers zu diesem Thema ist wie folgt:
Und Wir hatten das Volk Pharaos schon mit (Hunger-)
Jahren und Fehlernten heimgesucht, damit sie sich ermahnen ließen.
(Sure 7:130 - al-A'raf)
Die Ägypter haben ihre Landwirtschaft auf den Nil gegründet
und auf diese Weise wurden sie von Änderungen der natürlichen Faktoren
nicht beeinflusst. Doch wegen der Auflehnung von Pharao und seines
engeren Kreises gegen Allah und wegen ihrer Ablehnung von Allahs
Propheten traf sie ein unerwartetes Unglück. Aber anstatt dass sie
sich dadurch ermahnen ließen, haben sie all diese Geschehnisse als
böse Taten von Moses und der Kinder Israels angesehen. Danach hat
Allah ihnen weiteres Unglück gesendet. Dies wird im Quran folgendermaßen
erwähnt:
Und so sandten Wir über sie die Flut und die Heuschrecken
und die Läuse und die Frösche und das Blut, lauter deutlichen Zeichen.
Sie aber benahmen sich hochnäsig und blieben ein sündiges Volk.
(Sure 7:133 - al-A'raf)
Was im Quran bezüglich dieses Unglücks mitgeteilt wird,
wurde bestätigt, nachdem am Beginn des 19. Jahrhunderts ein Papyrus,
das zur Periode des Mittleren Königreichs gehört, in Ägypten gefunden
wurde. Dieses Papyrus wurde im Jahr 1909 am Holland Museum in Leiden
von A. H. Gardiner übersetzt. In dem Papyrus werden das Unglück
wie die Hungersnot, die Dürre und die Flucht der Sklaven aus Ägypten
erwähnt. Außerdem wird klar, dass sogar der Schriftsteller des in
Frage stehenden Papyrus Ipuwer ein Zeuge dieser Ereignisse war.
Die Kette des Unheils, die das ägyptische Volk getroffen
hat, stimmt mit den Informationen über die Hungersnot und das Blut,
worüber uns der Quran informiert, völlig überein.98 Das Unglück,
das Allah im Quran erklärt, wurde in den Papyri von Ipuwer wie folgt
beschrieben:
Die Unglücke haben sich im ganzen
Land verbreitet. Überall gibt es Blut.99
Der Fluss war voll mit Blut.100
Also alles, was ich gestern gesehen
habe, wurde vernichtet. Die Erde ist völlig nackt wie geerntet.101
Der untere Teil von Ägypten wurde
vollkommen zerstört. Der ganze Schloss war verlassen. Alles, was
besessen wurde: Weizen und Gerste, Gänse und Fische102
Tatsächlich wurde die Ernte überall
zerstört. 103
| 
Am
Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Ägypten ein Papyrus gefunden,
das zur Periode des Mittleren Königreichs gehört. Dieses Papyrus
wurde im Jahr 1909 im Holland Museum in Leiden von A. H. Gardiner
übersetzt. Das vollständige Papyrus befindet sich in einem
Buch namens Admonitions of an Egyptian from a Heiratic Papyrus
in Leiden (Ermahnungen eines Ägypters aus einem Papyrus in
Leiden). Im Papyrus werden die großen Veränderungen in Ägypten,
die Hungersnot, die Dürre, die Flucht der Sklaven aus Ägypten
und die Morde im ganzen Land beschrieben. Das Papyrus wurde
von einem Ägypter namens Ipuwer geschrieben und aus den Erklärungen
wurde klar, dass er Zeuge dieser Ereignissen war.104 Dieses
Papyrus ist eine Handschrift, die das bedeutungsvolle Unheil,
die Vernichtung von Pharao und seines Volkes erklärt.
|
Der Boden trotz der ganzen Unordnung
und Durcheinander... 9 Tage lang gab es keinen Ausgang aus dem Schloss
und niemand konnte das Gesicht dieser Person sehen... Die Städte
wurden durch heftige Angriffe dem Erdboden gleichgemacht. Der obere
Teil von Ägypten wurde völlig zerstört. Überall gab es Blut. Im
Land tauchten epidemische Krankheiten auf. Heute kann wirklich niemand
zum Norden Byblos gehen. Was werden wir für unsere Mumien machen?...
Das Gold verringert sich. 105
Die Menschen fürchten sich sogar
vor Wasser. Sie hatten immer wieder Durst, nachdem sie Wasser getrunken
haben. 106
Also, hier ist unser Wasser! Unser
Glück! Was können wir machen? Alles wurde geplündert. 107
Die Städte wurden abgerissen. Das
obere Teil von Ägypten hat ausgetrocknet. 108
Die Bevölkerungsorte wurden in einigen
Minuten zerrüttet. 109
Dass in einem Papyrus, von dem wir erst im 20. Jahrhundert
erfahren haben, das Unglück, das Pharao und sein Volk getroffen
hat, so offen erwähnt wird, zeigt uns nochmals, dass der Quran aus
einer heiligen Quelle stammt.

98) http://www.ohr.org.il/special/pesach/ipuwer.htm
99) http://www.mystae.com/restricted/streams/thera/plagues.html;
Admonitions of Ipuwer 2:5-6
100) http://www.mystae.com/restricted/streams/thera/plagues.html;
Admonitions of Ipuwer 2:10
101) http://www.students.itu.edu.tr/~kusak/ipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 5:12
102) http://www.students.itu.edu.tr/~kusak/ipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 10:3-6
103) http://www.students.itu.edu.tr/~kusak/ipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 6:3
104) http://www.ohr.org.il/special/pesach/ipuwer.html
105) http://www.mystae.com/restricted/streams/thera/plagues.html;
Admonitions of Ipuwer
106) http://www.students.itu.edu.tr/~kusak/ipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 2:10
107) http://www.students.itu.edu.tr/~kusak/ipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 3:10-13
108) http://www.geocities.com/regkeith/linkipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 2:11
109) http://www.geocities.com/regkeith/linkipuwer.htm; Admonitions
of Ipuwer 7:4
|